Dein perfekter Einstieg in die Krisenvorsorge
Die häufigste Frage, die wir bekommen, ist diese: Womit fange ich an? Wir haben diesen Beitrag geschrieben, um Dir genau das zu zeigen. Drei Schritte, in der richtigen Reihenfolge, und Du hast in ein paar Wochen eine Basis, auf der Du weiterbauen kannst.
Die Reihenfolge macht den Unterschied
Bevor wir zu den drei Schritten kommen, noch etwas, das uns wichtig ist: Ein teures Survivalmesser nützt Dir wenig, wenn Du kein Trinkwasser zu Hause hast. Wir sagen das, weil wir immer wieder sehen, dass Leute zuerst das Coole kaufen und das Wichtige vergessen. Halte Dich an diese Reihenfolge und Du bist in ein paar Monaten besser aufgestellt, als viele andere.
Schritt 1: Wasser
In einer Notsituation ist Wasser das Erste, das fehlt. Deshalb ist es auch der erste Schritt. Der Bund empfiehlt zwei Liter Trinkwasser pro Person und Tag. Für drei Tage sind das sechs Liter pro Person, eine vierköpfige Familie braucht also 24 Liter. Die stellen wir einfach ins Kellerregal und gut ist.
Warum genau 72 Stunden? Das ist die Zeit, die Behörden nach einem grösseren Ereignis im Durchschnitt brauchen, um die Grundversorgung wieder sicherzustellen. Wer diese drei Tage selbst überbrücken kann, ist auf niemanden angewiesen und entlastet gleichzeitig die Notfallsysteme.
Wir empfehlen abgefülltes Wasser in Dosen oder Flaschen. Kein Aufwand, keine besonderen Lagerbedingungen. Du stellst es hin und vergisst es, bis Du es brauchst. Einfacher geht es nicht.
«Die häufigste Frage, die wir bekommen, ist: Womit soll ich anfangen? Die Antwort ist immer dieselbe: Wasser zuerst. Wer drei Tage Trinkwasser zu Hause hat, ist besser aufgestellt als 90 Prozent der Bevölkerung.»
Florian Würtenberger, Gründer von ÜberlebensHeld
Du kannst die Wasservorsorge zusätzlich mit einem guten Wasserfilter absichern. Damit hast Du auch die Möglichkeit, Wasser aus natürlichen Quellen wie Bächen oder Seen in sauberes Trinkwasser aufzubereiten, so bist Du auch bei einer längeren Unterbrechung der Wasserversorgung auf der sicheren Seite.
Schritt 2: Nahrung
Viele denken beim Notvorrat zuerst an Konservendosen. Wir nicht. Konserven sind schwer, brauchen viel Platz und schmecken oft nicht gut. Es gibt bessere Möglichkeiten.
Gefriergetrocknete Mahlzeiten sind unsere klare Empfehlung. Sie wiegen kaum etwas, sind jahrelang haltbar und bereit, sobald Du heisses Wasser dazugibst, ganz ohne Strom, Herd oder Kühlung. Kaufe aber nur, was Du auch wirklich essen magst. Ein Vorrat, den Du im Ernstfall nicht anrührst, weil er Dir nicht schmeckt, bringt Dir nichts. Das Wohlgefühl eines schmackhaften Essens ist im Krisenfall psychologisch fast genau so wertvoll wie das essen selbst.
Tactical Foodpack wurde ursprünglich für Militär und Expeditionen entwickelt, was man den Produkten anmerkt. Die Mahlzeiten sind vollwertig, einfach zuzubereiten und schmecken sehr gut, was bei Notrationen keine Selbstverständlichkeit ist. Ein Sixpack (Sixpack Zulu - Vegan/Vegetarisch) enthält sechs Mahlzeiten für zwei Tage und passt problemlos in einen kleinen Rucksack. Wer gleich eine Wochenration aufbauen will, nimmt den Weekpack Juliett mit 21 Mahlzeiten in der vegetarischen Variante.
Der Notvorrat Classic von SicherSatt AG versorgt eine erwachsene Person für 30 Tage. Enthalten sind Haferflocken, Nudeln, Risotto-Reis, Kartoffelpüree, Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Linsen und schwarze Bohnen, Vollmilchpulver, Mehl, Gemüsebouillon sowie vier verzehrfertige Notrationen. Alles lässt sich ohne Kocherfahrung zubereiten, der Vorrat ist bis zu 10 Jahre haltbar und ein Verpflegungsplan liegt dabei. Die kompakte, stapelbare Kartonkiste braucht im Keller kaum Platz.
Schritt 3: Licht und Energie
Ein Stromausfall tagsüber ist unangenehm. Nachts, mit Kindern im Haushalt, ist es etwas anderes. Das wissen wir aus eigener Erfahrung. Eine gute Taschenlampe mit geladenem Akku kostet nicht viel und macht in dieser Situation den entscheidenden Unterschied.
Das Handy als Taschenlampe zu nutzen funktioniert kurz, aber dann ist der Akku leer. Und damit fehlt auch die Möglichkeit, jemanden anzurufen oder zu erfahren, was draussen passiert.
Wir haben die Nitecore TIP3 im Sortiment und nutzen sie selbst. Sie wiegt 21 Gramm, liefert 720 Lumen und lädt über USB-C. Sie passt an den Schlüsselbund oder in die Schublade und ist genau da, wo Du sie brauchst. Für einen Stromausfall in der Wohnung oder im Keller reicht das vollständig aus.
Dazu empfehlen wir die Sunslice Gravity 20 Extreme Pro. Sie hält Dein Handy am Laufen, auch wenn der Strom seit Stunden ausgefallen ist, ist wasserfest und liefert mit 20'000 mAh genug Kapazität, um mehrere Geräte aufzuladen. Erreichbar bleiben, Informationen abrufen und Notfallnummern erreichen, das ist in einer solchen Situation mehr wert, als man vorher denkt.
Was wir Dir als nächstes empfehlen
Wenn Du Wasser, Nahrung und Licht hast, hast Du das Wichtigste. Viele hören hier auf, aber wer einmal angefangen hat, merkt schnell, dass man Schritt für Schritt weitermachen will.
Als nächstes lohnt sich die Notfallkommunikation. Wenn das Handynetz zusammenbricht, was in einer grösseren Krisensituation durchaus passieren kann, hilft ein CB-Funkgerät dabei, trotzdem informiert und in Kontakt zu bleiben.
Wir empfehlen Dir ausserdem, Deine Erste-Hilfe-Ausrüstung nicht zu vernachlässigen. Die IFAK-Pouch (ohne Inhalt) von Tasmanian Tiger gibt Dir die Möglichkeit, sie genau auf Deine Bedürfnisse abzustimmen und im Ernstfall schnell das Richtige zur Hand zu haben, um ernstere Verletzungen zu versorgen, bis professionelle Hilfe eintrifft.
Fazit
Krisenvorsorge ist kein Projekt, das Du von heute auf morgen umsetzt. Fang mit dem Wasser an, kümmere Dich danach um die Verpflegung und stell sicher, dass Du im Dunkeln nicht aufgeschmissen bist. Wer das beherzigt, hat den wichtigsten Schritt bereits gemacht.
Wenn Du Fragen hast, welche Produkte für Deinen Haushalt passen, schreib uns. Im Shop findest Du alles, was wir in diesem Beitrag empfehlen.
Kurz zusammengefasst:
- Mindestens zwei Liter Trinkwasser pro Person und Tag für 72 Stunden
- Gefriergetrocknete Mahlzeiten oder eine fertige Komplettration wie der Notvorrat Classic
- Taschenlampe mit Akku wie die Nitecore TIP3 und die Sunslice Gravity 20 Extreme Pro als Powerbank
- Reihenfolge einhalten: erst Wasser, dann Nahrung, dann Licht
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